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Eine Übersicht zu Susanne Weinhöppel | weiter | zurück

swkopfSusanne Weinhöppel
Geboren und aufgewachsen in München, begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 3 Jahren als Zweitstimme für die große Schwester mit deutschen Volksliedern über Mozartopern bis hin zu Bachkantaten. Zwischendurch kam der Klavierunterricht, später die Harfe dazu, dann Konservatorium in München und Mozarteum in Salzburg.

Mit 13 Jahren sang Susanne - sehr zum Leidwesen der Eltern - Protestsongs von Bob Dylan und Franz Josef Degenhardt zur Harfe, studierte nach dem Abitur und Ausflügen in die Philosophie letztlich doch Musik an der Hochschule in München und legte ihr Diplom im Fach Konzertharfe ab. Während des Studiums entdeckte sie die Neue Musik, pflegte aber weiterhin Song und Chanson. Nachdem ihr anfangs befreundete Komponisten Lieder schrieben, übte sie sich irgendwann selbst in dieser Kunst, verfasste eigene Texte und komponierte im Auftrag von Stadttheatern Bühnenmusiken.

Im Laufe der Zeit entwickelte sie mehrere abendfüllende Soloprogramme, in denen sich Witz mit Melancholie und poetischer Satire und ihre eigenständige Art der musikalischen Aufbereitung zu einem unverwechselbarem Stil verbinden. Dies brachte ihr neben Medienlob auch zahlreiche Preise ein, u. a. den Chansonpreis im Bundeswettbewerb Gesang, den Tollwoodförderpreis und den Schwabinger Kunstpreis der Landeshauptstadt München für »künstlerische Unangepasstheit und kreativen Freigeist«.



Schlagzeilen

  • Harfenstudium am Mozarteum Salzburg und an der Hochschule für Musik in München sowie Gesangs- und Schauspielunterricht
  • Anfänge mit Neuer Musik »Studio für Neue Musik«, München, »Tage der Neuen Musik«, Darmstadt.
  • Erste Erfahrungen mit Theatermusik als Harfinistin in einer Inszenierung der Münchner Kammerspiele, erste Auftritte mit Chansons, u. a. beim Münchner Theaterfestival
  • Preisträgerin im Bundeswettbewerb Gesang, Bereich Chanson/ Song ,Berlin
  • 1989 »Stern der Woche« des Feuilletons der Münchner Abendzeitung für das Programm »Harfe und unpassende Lieder«
  • 1991 »Mit Ächzen und Krächzen«, ein Programm über Liebe und Liebschaften
  • 1992 Tollwoodförderpreis
  • »Aus der Zeit«, ein jiddischer Liederabend über die zerstörte Kultur der Juden in Europa
  • 1994 »Gut Schabbes, Heimat«, ein Programm in Liedern und Texten über Heimat und Ausgrenzung als historischen Bogen vom letzten Jahrhundert bis heute
  • 1990 - 1995 Theatermusiken u. a. für die Staatstheater Erlangen und Ingolstadt, Engagements als Darstellerin bei Theater-, Film und Hörfunkproduktionen. Fernsehauftritte: NDR-Spätshow, Capriccio, BR Brettl, Einstweilige Vergnügungen, Pro7 Kabarettfest, SDR, ZDF, u. a. Hörfunk: Samstagsbrettl, BR / Unterhaltung am Wochenende und Brettlspitzen, WDR / Kannich, HR / Studiobrettl, SWR / War´s das, HR.
  • Portraits, Lifemitschnitte, Konzertmitschnitte und Aufnahmen bei BR, HR, ZDF, SWF, SR, u.a.
  • 1995 CD »Susanne Weinhöppel Nr. 1«
  • 1996 1.Preis des Magdeburger Kugelblitz
  • 1997 »Die Erbsenprinzessin« Ein Salonkabarett mit Harfe
  • 1999 Schwabinger Kunstpreis der Landeshauptstadt München
  • 2000 »Wechseljahre einer Kaiserin«
  • Auftritte auf der EXPO 2000 im Deutschen Pavillion
  • 2001 »Ein Spiel mit dem Mond«, Kulturprojekt der LH München als Komponistin und Mitwirkende auf der Bühne
  • 2002 CD »Blaue Stunden«
  • 2004 »Dreiste Damenträume« mit Elena Rublack
  • 2006 CD »SMS aus Bethlehem«


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