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Rauh
zu den Sternen
Ballhaus nuevo
Eine
Beschreibung von Ingeborg
Drews.
Es hat mit Magie zu tun. Mit Hochstimmung, Drive, Rebellion,
Swing, Schubertpoesie und zigeunerhaftem Schwermut. Dann
plötzlich das Stapfen einer Polka, Fetzen eines
Bänkellieds, Melancholie des Fado und Liebesstolz des
argentinischen Tango. Klassik und Geschrei, Jahrmarkt,
Gelächter, brutaler Ausruf, Step, Jazz, Popmusik,
elektronisches Abenteuer. Und das Kunstlied, seine
Wiederbelebung. Es gab einmal Weill und Brecht, die Dichtung
als Chanson.
Das Wiederbelebte hat eine eigene Handschrift. Oder besser:
einen eigenen Sound. Wer Ballhaus nuevo einmal
gehört hat, dabei war, vom Stuhl gerissen wurde
wie man sagt, der kennt fortan diesen Sound. Man führt
ihn stolz auf der CD Freunden vor. Da kommt ein
»Aha« und »Sowas gibt es wieder«! Dass
das so ist, wird der Band den himmlischen Segen bescheren,
nämlich Welterfolg. Noch sind sie Geheimtip. Das
Besondere setzt sich, wie man weiß, schleichend, aber
beständig, durch. Ballhaus
nuevo heißt das Gerücht, das von Mund zu Mund
geht.
Der Urheber dieses Sound und dieser Dichtung ist Adrian Ils.
Er hat eine alte Tradition aus der Mottenkiste geholt, mit
einer frischen Wut. Dichter, Musiker. Komponist,
Sänger. Ils ist am ehesten zu beschreiben, wie Kurt
Kusenberg früher und zeitlos den Dichter und
Chansonschreiber Jaques Prevert uns vor Augen geführt
hat: Er ist ein Bänkelsänger ein Kabarettist, ein
Moritäter / ein Rattenfänger, ein Moralist, ein
Attentäter...
Und darauf folgend in diesem Gedichtvorwort Kusenbergs zu
Prevert hieß es frech: »Paris liebt ihn sehr und
lobt ihn laut / die Bourgeoisie hat es gern, wenn man ihr in
die Fresse haut / weil es sie angenehm erregt / sie
lässt sich anarchistisch antichristlich surrealistisch
misshandeln / und grunzt vor Lust, denn sie hält Kunst
für Spiel, für Nervenkitzel, Wortgewitzel für
Abortgekritzel / sie ist eben dumm / und ahnt nicht, dass
Kunst nicht nur den Künstler frisst / sondern auch sein
Publikum ...«
Auch Ballhaus nuevo frisst sein
Publikum.
Selber
beschreiben sie sich so: »Wenn morgens um drei
Tom Waits mit Franz Schubert am Tresen den vorletzten
Cognac kippt, wenn Kurt Weill das Ohr auf die Juke Box
legt und nicht mehr weiß, ob er sich in Berlin, New
York oder Buenos Altes befindet, wenn Lotte Lenya und
Jaques Brel die TongoBluesPolka im 5/4-Rhythmus tanzen
und ein Akkordeon von neuen Ufern träumt, dann
entsteht das imaginäre Ballhaus: Geschichte und
Geschichten - und ganz von heute.«
Es gibt sie seit zehn Jahren. Die musikalische Gruppe mit
einem »Panoptikum moderner deutscher
Großstadtchansons«. Da sind:
Adrian
lls,
der Gruppengründer, Komponist von Bühnenmusik,
Schauspieler in diversen Theater-Inszenierungen, spielte
u.a. bei Guano Apes. Neben Ils die "surrealistische"
Vokalistin Verena
Guido,
die ebenso rein wie schräg im Ton bei diskreter
anmutiger Gestik für Aufregung sorgt. Sie zeigt ein
brillantes Spiel auf dem Akkordeon, der Gitarre und der
Flöte, ist witzig, fraustark, ironisch und zart.
Zurückhaltend, wie es scheint - aber wehe! Sie
arbeitete als Traversflötistin im Bereich Alte Musik,
hatte ein eigenes Chanson-Trio und spielte in den Gruppen
Sarband und Puzzle vivant.
Roman
D. Metzner
ist der Pianist und spielt noch Akkordeon und Trompete, er
ist in dieser neuen Musik überall zu Hause. Metzner
arbeitete an zahlreichen Chanson-Projekten. Der Bassist
Bernd
Keul
- E-Bass, Kontrabass - gehörte zu The Piano has been
drinking und tourte mit Ulrich Tukur und
Stoppok. Der Drummer und Percussionist
Klaus
Mages,
eine einprägsame Figur durch Vehemenz und humorvolle
Präsenz, war Schlagzeuger bei Trio Rio, on tour
mit Rainbirds. Er hatte ein eigenes Flamenco-Projekt,
wirkte in Norbert Steins Pata Orchestra mit.
Drei
Tonträger von Ballhaus nuevo sind erschienen, 1.
"Ballhaus LP" (1990). 2. "Die neuen Fernen"
(1994); sie erhielt den Preis der deutschen
Schallplattenkritik. 3. "Lügen ist
menschlich", erschienen bei Kip-records, nominiert
für den Preis der deutschen Schallplattenkritik.
Eine weitere CD ist in der Mache für das Jahr 2000.
(Anmerkung des SÄTZERS: Diese ist erschienen und
heisst: "Schade, schade")
Ballhaus nuevo erhielt Preise für innovative und
originelle Konzepte und den Preis der SWR-Liederbestenliste.
Sie spielten bei berühmten Festivals in Mainz,
Nürnberg, Dessau, Ulm und Warschau, in Samt Etienne und
St. Priest en Jarez (Frankreich). Auch bei den
Ruhrfestspielen in Recklinghausen und dem Satire-Festival
des SFB war Ballhaus nuevo zu hören, des
weiteren in Nischensendungen des WDR, ORB, SFB,
Deutschlandfunk, SWR, HR. Zu nennende Auftrittsorte sind:
Stadtgarten, Comedia Colonia und Schauspielhaus
Köln, Patheon Bonn, Theatercafe Freiburg, BKA und Franz
Club Berlin, Metropol Wien, Posthof Linz. Brotfabrik
Frankfurt, Scharfrichterhaus Passau, Frankfurter Hof Mainz,
Tollhaus Karlsruhe.
In einem früheren Interview bemerkte Ils:
»Was ich gut finde, das mache ich«. Befragt
zu einer anderen Aussage, 1996, dass das. was er tue, ein
absoluter Luxus sei und dass er nicht wisse, wie lange das
durchzuhalten ist, antwortet Adrian Ils jetzt im Jahr 2000
nach dem Stadtgarten-Konzert (10. Februar 2000):
»Ja,
ich wundere mich über uns selbst. Es stimmt nach wie
vor, was ich 1996 gesagt habe. Es ist offensichtlich ein
Mirakel, dass wir nach wie vor diese Sachen machen.
Allerdings auch mit wechselnden Besetzungen. Es gibt
einen Kern von drei Leuten, der relativ stabil ist. Nach
wie vor ein Luxus - da keiner von uns davon leben kann.
Wir machen auch andere Sachen, die uns den Broterwerb
ermöglichen. Glücklicherweise hat das mit Musik
zu tun. Ich mache Bühnenmusiken, die relativ gut
bezahlt sind. Auch die anderen Musiker spielen in
Bühnenprojekten mit in Köln und Bonn. So halten
wir uns über Wasser und frönen dabei unserer
Sache "Ballhaus", die für mich eine
Herzensangelegenheit ist. Ich bin absolut nicht bereit,
mit meiner Musik nach einem Markt zu schielen, der ganz
andere Geschmäcker, Vorlieben, Gewohnheiten bedient.
Wir freuen uns, wenn viele Leute da sind. Aber wir haben
uns auch immer mal wieder über Konzerte gefreut, bei
denen wenige Leine da waren, wir jedoch das Gefühl
hatten, einige wirklich berührt zu haben. Das ist
für mich das Wichtigste ...«
Das Existieren des Ballhaus nuevo hat also mit
Zivilcourage zu tun. Zivilcourage hat Schwung und Tiefe.
Kurt Weill hat einmal eine eindrucksvolle Komposition und
Aufnahme gemacht: »Lindberghs Flug«. Diese
beschreibt musikalisch die Situation des einsamen Mannes in
seiner Flugkiste über dem Ozean. Eine besondere Musik,
eingefühlt in Lindberghs Mut und Angst; die Texte in
drei Sprachen. So ist Kurt Weill's Werk kosmopolitisch
ausgerüstet. Weill war vom Wesen der Zivilcourage und
dieser einsamen Tat fasziniert, er hat sie musikalisch
»abgebildet«.
Die »interne Begeisterung«, welche noch die Band
umgibt, wird wohl in einen »Durchbruch«
übergehen. Niemand hätte früh Komponisten wie
Weill, Gershwin, Gustav Mahler - Musikern wie Coleman
Hawkins, Bird, Chet Baker, Billie Holiday ein großes
Publikum vorausgesagt. Es bleibt auch ein kleines - aber
indem es ein kosmopolitisches Publikum wird, ist es schon
beträchtlich erweitert. Ballhaus nuevo, nach
Brechts »Ballhaus in Bilbao« benannt, spricht und
singt auch in drei und mehr Sprachen. Man könnte es
schlicht »Musiktheater« nennen, wenn nicht nach
Weill und Brechts Ballhaus-Vorstellung dieses ein Ort war,
auf dessen Tanzboden das Gras wuchs ... Dieses Gras
hört man in Adrian Ils' Konzepten immer noch wachsen.
Schon die Titel der Songs künden an, was sich von
solchem, jetzt seinem eigenen Tanzboden, erhebt:
Paradoxie: »Je deteste la musique«,
deftig-absurdes Lebensbild: »Prager Blutwurst«,
despotischer Macho-Ruf: »Komm in mein Haus!« Oder
ein Lied von einem Mann mit einem Bein, der in eine
Balletteuse verknallt ist. Das Gras ist es vielleicht
(welches in Frankreich Mauvaise herbe - Unkraut genannt
wird), das - der Rede nach - nicht vergeht.
Wie einmal um 1957/59 die Neuauflagen der Schallplatten von
Lotte Lenya/Kurt Weill die Lied- und Chanson-Hungrigen der
Nachkriegszeit wiederbelebt haben, so fahren jetzt
Ballhaus nuevo-Songs wie ein Hurrican über die
Schuttberge mittelmäßiger Plattenproduktionen
hinweg. Die Tradition des Kunstlieds lebt deutsch und
universell auf. Es kommen die osteuropäische Folklore,
der Jazz, die Klassik hier harmonisch zusammen, und sie
wirken auf einem Spielfeld, auf dem das vielbesprochene
»Multikulturelle« sich als gedeihlich erweist.
Satire swingt mit, ein Flair von Fatalismus, und erotisch
das, was man früher einmal .das Gewagte genannt hat.
Weltuntergang (aber da es sie gibt, ist noch nichts
verloren!) mit Verve, Wut, Liebe, Frechheit, Trauer. Es
war ja auch ein wilder und nostalgischer Ort, wonach sie
sich nennen: das »Ballhaus in Bilbao«.
Die Musiker bewegen sich im Bann der Bodenlosigkeit, aber
die Texte, die Kompositionen sind sorgfältig verfasst,
das alles ist von hoher Kultur, die Cover der CDs in
hervorragendem Design. Was man macht, ist first class. Will
einer so eine CD verschenken, hat er sich nicht vertan: Der
Beschenkte hat ein Kleinod in der Hand, keinen
Musikindustrie-Tand. Und er merkt's.
Die
neue CD ist im Jahr 2000 geplant; es freut sich
der Kenner, und der Neuling wird sich
wundern.
Was den Griff in den Fundus betrifft: Alte Hänge nach
Kreisler, Heine. Tucholski, Rilke lenken nicht ab vom
Autarken, das Ils hat. Er steht von Natur aus selber an der
Front. Der Mann gehört in die (sogar im Boom der
Konjunktur von heute immer noch andauernde) beste
Tradition, nämlich derer, die nach Zeitgeist und
Einträglichkeit nicht fragen. Artisten, die ihr
Handwerk gut beherrschen und "ohne Netz und doppelten Boden"
unter der hohen Kuppel zu tanzen wagen auf dem Seil. Adrian
Ils tanzt. Auf der Bühne. Als ob er es nicht lassen
könne; es erinnert an die Lust, die Schritte, die
Grazie und klare Freude eines Anthony Quinn in »Alexis
Sorbas«.
Zu
seinen Gedichten, Stücken. Texten sagt er: »Es
gibt solche, da höre ich mit (die Musik zum
Text), und da geht es wahnsinnig schnell. Da ist ein
Stück innerhalb von zwei Tagen fertig. Es gibt aber
auch Texte, von denen existieren erst mal nur zwei
Zeilen. Das kann dann Jahre dauern, bis ich wieder mal in
einem meiner kleinen Notizblöckchen blättere.
Da stolpere ich über die zwei Zeilen. Plötzlich
hab ich eine Idee dazu. Daraus entsteht wiederum ein
Text; es kann aber sein, dass dieser Text, den ich
einigermaßen komplett finde, dann wieder lange
ruht, bis mir dazu eine Musik einfällt ... Ein
Musikstück, das mir im Augenblick ganz gut
gefällt - wahrscheinlich, weil es so frisch ist -
klingt etwa so: "Ich lege mein Ohr auf das Wasser und
lausche dein Herzschlag der Fische ..." Das ist so
ein Satz, den ich vor Jahren einmal aufgeschrieben habe;
es ist im Nullkommanix der Rest entstanden, und ich hab
die Musik dazu gehört.«
Ob ein unbürgerlicher Mensch schon unbürgerlich
zur Weit kommt? Ils, befragt, wie er herausfand, dieser
Adrian Ils zu sein, der er als Künstler geworden
ist:
»Dazu
muss man sagen, dass ich aus einem mehr oder weniger
schizophrenen Elternhaus komme. Einerseits aus einem sehr
linken; mein Vater war (er ist schon lange tot)
alter Sozialist, vor dem Krieg in einer Linksabspaltung
der SPD, der sozialistischen Arbeiterpartei, in der auch
Willy Brandt damals war. Er ist zwischen '34 und '36 im
KZ gewesen, nach dem Krieg in die SPD gegangen. Dann hat
er Karriere gemacht, ist im Zuge der Mitbestimmung
Arbeitsdirektor in einem Montan-mitbestimmten Betrieb,
bei den Stahlwerken Klöckner, geworden. Der
Vertreter der Arbeitnehmerschaft im Vorstand. (So
einer...) Wird also bezahlt wie ein Manager und
führt im Grunde auch das Leben eines Managers. Im
übrigen ein sehr gebildeter und belesener Mann; bei
uns zu Hause im Bücherregal stand alles, was ein
linkes und liberales Elternhaus da stehen hat. Es war
immer klar, dass ich den Kriegsdienst verweigern
würde, das gehörte zum guten Ton bei
uns.«
Wer hat es schwerer gehabt, Ihr »schizophrener«
Vater oder Sie, der - wie man sie ja auch nennt -
»schizophrene Künstler«?
Ils: »Das kann ich schwer beurteilen. Ich hatte es
insofern schwerer, als ich einen intellektuellen
Übervater hatte, der war 'linksgewirkt' Aber: Wir
hatten einen Chauffeur! Beispielsweise. Einen, der
natürlich fast zur Familie gehörte. Aber er war
ein Chauffeur. Zur Politik ... Es ist interessant, aber
auch zum Lachen, der politische Zirkus, und eigentlich
auch zum Heulen, man kann sich oft nicht entscheiden. Im
Zweifelsfalle entscheide ich mich für das
Lachen.«
Nichts
ist komischer als das Unglück, hat Beckett gesagt. Zum
Thema der Beziehung zu den andern Musikern meint Ils:
»Das
kann man nicht über einen Kamm scheren. Meine
Mitarbeiterin Verena Guido ist mittlerweile eine sehr
gute Freundin und wirklich eine Mitstreiterin, die ganz
ähnlich denkt, auf ihre Art kompromisslos ist. Mit
Roman arbeite ich schon vier Jahre; er ist ein besonderer
Mensch, wieder ganz anders als ich und Verena. Ein sehr
feiner Mensch, zurückhaltend, sehr sensibel,
möchte ihn nicht missen. Die beiden anderen sind
noch relativ frisch, es ist sozusagen in der Einwicklung
begriffen, da möchte ich noch keine Prognose sagen.
Man muss immer auch trennen, ob man sich musikalisch
versteht und wie es menschlich so geht - die Gruppe hat
immer viel mit Chemie zu tun. Wie das Gefüge der
Gruppe ist? Da wächst im Moment noch etwas zusammen,
noch nicht zu sagen. Auf alle Fälle hin ich sehr
froh über den Bassisten Bernd Keul und Schlagzeuger
Klaus Mages, denn in der Musik haben wir uns einiges zu
geben. Ich hoffe, es geht weiter so ... Die Geschichte
der Vorgängergruppe war eine von drei sehr
ausgeprägten Individuen, die eigentlich sieben Jahre
lang miteinander gekämpft haben und ...
(lacht) irgendwann war die Kraft
verbraucht.«
Einen
besonderen Zusammenklang bringen Ils und Guido zustande. Das
ist schön wie im Eichendorff-Gedicht "Liegt ein Lied
in allen Dingen..." Denn mit den beiden fängt
tatsächlich manchmal die Welt an zu singen, da versteht
sich etwas fühlbar, und es ist gerecht. Fair. Zusammen
kommen sie diskret aufs "Zauberwort". Es gab einen
französischen Film vor langen Jahren, darin ein
lasziver Song, gesungen von einem Mann und einer Frau. Darin
einem Text, der schlicht lautete: "Mon Coeur dit Babadabada,
ton coeur dit Babadabada ... Urt homme, et une femme ..."
Das schlich sich in jedes Ohr und in erotische Wünsche
ein mit besonderer Verhaltenheit, langsam, doucement,
wie die Franzosen sagen. Dieses war ein anderes Duett im
Chanson. Ballhaus nuevo bringt etwas nicht minder
beeindruckendes hervor: Im Duett charmant modernes
Streitgespräch, wilde Poesie, Kritik - und
Vergnügen. Sie stehen da, bewegen sich, musizieren sich
an. Ein irrlichterndes und zugleich distinguiertes Paar, wie
erfunden von Kafka oder Witold Gombrovicz. Und was sie
spielen, verstehen sie perfekt: zusammen und ein jeder
für sich.
Applaus zählt wenig, man beklatscht heute quasi alles. Adrian Ils, auf die Frage, wie er sein Feedback sortiert bekomme: »Das Feedback, was für mich eine Rolle spielt, sind Gespräche nach Konzerten - aber, wenn ich mal so ins Publikum blinzle, wenn's denn hell genug ist: Dann sehe ich schon sehr deutlich, ob und wen ich mit dem, was wir machen, berühre. Das ist ein nonverbales Feedback, welches aussagekräftiger ist als frenetischer Applaus.« // Ingeborg Drews
Ingeborg
Drews lebt als freie Schriftstellerin in Köln.
Weitere Informationen zur Freien Musikszene in Köln
enthält das vom Musikreferat des Kulturamts Köln
im Verlag Dohr herausgebrachte Buch "Freie Musik in
Köln 97/98", ISBN 3-925366-50-4.
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