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Hilde Kappes
aus Berlin versetzt die HörerInnen in Staunen.
Ihr Programm ist schwer zu beschreiben - die Mischung aus Avantgarde, Klassik, Kabarett, Blues und Jazz ist stimmlich und instrumental eigenwillig und einzigartig und bietet - nebenbei bemerkt - eine neue Sprache: Schortuanisch.
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Hilde Kappes

hält sich nicht an überlieferte Musiktechniken, weder stimmlich noch instrumental und stilistisch, sie macht mit den Tönen, was ihr gefällt.

Schortuanisch, die Sprache des Gesanges, ist Laut- und Klangmalerei, entwickelt, um einzig die Musik zu betonen. Die ist mal traditionell, mal experimentell, sacral, jazzig, meditativ oder bluesig. Ungewohnte Töne, doch keine Experimentalklänge für Musiktheoretiker, sondern neue Unterhaltung quer durch alle Sparten und über alle Grenzen hinweg.

Die Wahlberlinerin studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien Rhythmik, Musik und Bewegung. Schwerpunkte waren Improvisation und Gestaltung von Musik, von Bewegung / Tanz, Rhythmus und Stimme.

Parallel dazu befaßte sie sich mit Jazzgesang, Komposition, Arrangement, Choreographien von Stimme und Bewegung und wirkte in freien Improvisationsbands mit. In Berlin entwickelte sie für Stimme und Gesang mehrere Soloprogramme mit verschiedensten Instrumenten wie Flügel, Xylophon, Plastiktonne, Surdo oder Abflussrohr.

Was sollen man / frau dazu sagen: ungewohnte Töne, die die Phantasie der Hörer fordern und ihr den Raum dazu lassen.
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hk-portrait Bühnenkritik…
Schließt man die Augen, hört man für ein oder zwei Herzschläge der längst verblichenen Callas zu. Schon hat sich das Timbre elegant verwandelt, im Glissando rutschen die Höhen weg, ein Tiger knurrt, nein, der Teddy brummt, harharhar! So lachte Cathy Berberian, leider auch schon tot. Nina Hagen jodelt dazwischen, lolitazart quiekt Marianne Rosenberg, ordinär grölt Liza Minelli, und in dem ihr eigenen flachen Tremolo-Tonfall, dilettantisch-hysterisch-verrucht, kichert Marilyn mit Marlene. Man versteht kein Wort. Kein Vergleich will so recht passen, also Schluß mit der Suche nach der richtigen Schublade. Hier ist eine schöne, starke neue Stimme direkt vom Himmel gefallen.
Hilde Kappes ist ein Chor von Stimmen und ihr eigenes Orchester dazu, singt mit sich selbst im Duett auf »schortuanisch«. Diese ausdrucksstarke Spezialsprache
hat sie für ihre Gesänge erfunden. Schortuanisch ist Lautpoesie, dazu ersonnen, gesungen zu werden, ausschließlich geeignet für zufällig anfallende Gefühle.
Wer zum ersten Mal diese schwindelnden Verwandlungen von künstlicher Koloratur zu tragischem Urschrei zu schnulzigem Schmachten vernimmt und sodann die ironische Selbstzurücknahme, der ist erst schockiert, wird dann süchtig und will mehr und immer mehr davon hören. (aus: Die Zeit)
Wer zum ersten Mal einen Auftritt von Hilde Kappes erlebt, kriegt für gewöhnlich den Mund nicht mehr zu. Sie schreit, grunzt und heult in den verschiedensten Tonlagen, verfällt in beschwörenden Singsang und schmeichlerisches Belcanto, geht zu schrillen Stakkatokieksern und parodistischen Wortkaskaden über, kurz: sie holt aus ihrem Organ eine solche Vielfalt von Klängen heraus, daß man vermuten möchte, eine Laune der Natur hätte sie mit einer zusätzlichen Garnitur Stimmbänder ausgestattet. Eine außergewöhnliche Künstlerin, die ebenso archaisch wie avantgardistisch agiert. (zitty)
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  Da haben wir das Stimmwunder Hilde Kappes. Was Frau Kappes aus ihrem Kehlkopf hervorzaubert - schrillen Sopran und grollenden Baß, diverses Gelächter und zungenbrecherisches Gequatsch -, das ist einmalig. (Theater Rundschau)

Als Ton- und Spracherfinderin, humoristische Potpourristin aller Chansons der Welt, Lach-animateurin und Röhre, die auf Schläuchen singt, bringt sie das Publikum zum Lachen, Johlen und dazu, ihr den musikalischen Background zu singen, auf dem sie improvisieren kann. (Die Tageszeitung)
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Letzte Änderung: 15.03.2014oben1pfeil_luftoben2