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Quartett Sonnenschein
mit Jazz aus zwölf Jahrhunderten.
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Simone Sonnenschein
verwirklicht mit dem nach ihr benannten Quartett einen lange gehegten Traum. Nach intensiven Studien bei den Kölner Saxophon-Mafiosi Gerhard Veeck und Wollie Kaiser, sowie an der Folkwang-Hochschule bei Hugo Read, versah sie ihren Dienst in verschiedenen kleineren und größeren Ensembles. Vom Duo mit dem Gitarristen Ulrich Galden über das von Mingus inspirierte Sextett Underkarl bis hin zum Jazz-Orchester Rheinland-Pfalz, wo sie jahrelang als Soloaltistin fungierte, reicht die Liste der Formationen, mit denen sie auch Tonträger bespielte.

In der Besetzung nahezu identisch mit dem Quartett Sonnenschein spielte sie zusammen mit ihrem Bruder Detlef Sonnenschein (Trompete) im AOS-Ensemble.
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badila Martin Scholz ist ebenfalls Absolvent der Folkwang-Hochschule in Essen. Hier studierte er bei Simon Nabatov Jazzpiano. Als Mitglied der Bands von Chris Farlowe und Roy Herrington betourte er ganz Europa und ist auf deren CDs zu hören. Neben diesen Aktivitäten widmet er sich als Interpret und Komponist der Neuen Musik und ist Mitbegründer des AOS-Ensembles sowie aktiv bei SUPERNOVA.

Hartmut Kracht studierte Kontrabass in Essen. Die Liste der Musiker, mit denen er spielte, liest sich wie ein Who is Who des Europäischen Jazz: Marc Ducret, Steve Argüelles, Wolfgang Engstfeld, Bob Degen, Norma Winstone, Zbigniew Namyslowski, Uli Beckerhoff, Das Böse Ding etc. Neben Konzerten und CD-Produktionen mit den Genannten bestreitet Hartmut Kracht seit einiger Zeit auch ein Soloprogramm - eine Rarität unter Bassisten.

Peter Eisold kam autodidaktisch zum Schlagzeugspiel. Nach Lehrjahren in Soul- und Bluesbands begann der gebürtige Dortmunder, sich für moderne Spielformen des Jazz zu interessieren und erlangte als Mitglied des Trios Blue Box nicht nur internationale Konzert- , Festival- und Studioerfahrung, sondern auch den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Er setzt sich ebenfalls mit der Neuen Musik auseinander und ist Gründungsmitglied des AOS-Ensembles. Seinen Sinn für solide Komik dokumentierte Peter Eisold als Trommler im Helge-Schneider-Orchester und in dem Dada-Jazz-Trio TOYTONES.
Über das Bühnenecho...
Dass Simone Sonnenschein Sinn für Skurriles hat, muß man nicht betonen; der Titel ihres Programms spricht Bände. Ihre »zwölf Jahrhunderte« erstrecken sich von einer abgedrehten Kneipen-Cover-Version des Sam Cooke-Hits »Another Saturday Night« (1963) bis zur Kammermusik für Saxophon, Klavier und Heimwerkerbedarf. Dazwischen liegen Welten aus Jazz - metrisch vertrackt, enorm groovig oder herrlich balladesk, durch die Bank fein geschrieben und gespielt. Die Essener Saxophonistin, auch als Piet Klockes Hip-Hop-Angestellte bekannt, und ihre drei Kerls können sich damit zu den ausgefalleneren Bands des Landes zählen. (Foyer)

...Einerseits schienen die Musiker zurückzublicken, rekonstruierten bittersüße Klangstandards, um sich plötzlich in das beschleunigte Pulsschlag-Leben grenzgängerischer Verbocktheit einzulassen. (BBV)

...Indes, keine abgezirkelte Collage der puren Reihung ist zu hören, sondern eine emotional dichte, mehrdimensionale Klangmusik mit Konzentration und Enthusiasmus bis an die Grenze der Spielbarkeit gehend musiziert: (JT)
badila
   
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Letzte Änderung: 15.03.2014oben1pfeil_luftoben2