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cd6029 Blaupausen
Best.nr. kip 6010, EAN 4025083601049,
EP-CD, im Vertrieb von NRW Vertrieb, Wismar

1. Ich bin Klon 2.47 / 2. Blaupause 2.45 / 3. Die moderne Elektronik 2.44 / 4. Im Internet 3.04 / 5. Supermarktschlange 3.30 / 6. Hic-A-Bo 2.20 / 7. Die Reise zum Ei 2.11 / 8. Die Blume von Hawaii 2.35 // Spielzeit 21.56

Lieder zur modernen Zeit
Das Leben ist nichts
als eine lange, traurige Prozession
einigermaßen guter Kopien! / George Baxt
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  Über die CD...
Als Intermezzo bis zur nächsten großen Produktion und »Wartezuckerl« für ihre Fans nun erstmals eine Kurz-CD der Dadamaxe aus München.
Acht Titel, merk - würdig, skurrill, kauzig und absonderlich. Im selbstironischen Visier der Texte wie immer der moderne Mensch: - zwischen Natur und Technik ein grober Schnitzer auf dem Holzweg seiner Vollendung.
Zum 15jährigen Bühnenjubiläum haben sich Faltsch Wagoni eines Herrn Friedrichs besonnen. Sie kennen Herrn Friedrichs nicht? Der war vor rund 20 Jahren Wirtschaftsminister im Kabinett Helmut Schmidt, verkündete seinerzeit »Deutschland muss Blaupausen exportieren!«, meinte technische Unterlagen und/oder Zeichnungen und wollte sich mit diesem Satz als Speerspitze des deutschen Fortschritts darstellen...
Tja, Herr Friedrichs, es hat zwar lange gedauert, und sie sind auch schon lange verschollen, aber:
Faltsch Wagoni haben verstanden und produzieren BLAUPAUSEN. Vom Eintauchen ins Internet bis zum Klonen, von den Leiden in einem Supermarkt bis zu den Möglichkeiten neuer Elekronik widmen sie sich den merkwürdigen Erscheinungen modernen und modernistisch überhöhten Lebens.
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    und die Meinung der Kritik ist

»Warum in der Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Heute hat der literarische Aphorismus, mit dem uns biedere Eltern schöne Urlaubsreisen, gutes Essen und aufregende Events vermiesen wollten, eine ganz neue tiefe Bedeutung bekommen. Das Gute liegt in uns, Gen für Gen.
»Ich bin Klon«, singen Silvana Prosperi und Thomas Busse im Dreivierteltakt - mit süssem Sarkasmus. Als Duo »Faltsch Wagoni« tanzen die zwei klugen Münchner seit 15 Jahren ihren musikkabarettistischen Tango: scharfzüngig, voll spottlustiger Grandezza und mit Schwung. Ihre Pointen glitzern im Schein blitzender Widerhaken, und wenn diese festsitzen, versprühen sie noch Gift und Galle. Alltag findet in den doppelbödigen Liedern ebenso Widerhall wie brisante gesellschaftspolitische Themen und surreal-dadaistische Bosheiten.
Karl Valentin hätte Riesenspass an den genetischen Blaupausen, wie alle, die der aktuellen Comedywelle den Genuss eines lauwarmen »Ramsch'« abgewinnen können.« // Michael Scheiner, Lichtung, Kulturzeitschrift

Die Blaupausen-Exporteure / Schluckauf-Lieder und Schlager-Parodien
»Sie sind die Dadaisten und Sprachphilosophen der Kleinkunstbühne: Silvana Prosperi und Thomas Busse, den Kabarettfreunden besser als »Faltsch Wagoni« bekannt. Ihre Spezialität sind kunstvolle Wortdrechseleien, die vertrackt wie Wittgenstein sein können, aber auch den einfachen Kalauer nicht scheuen.
Gleichzeitig können die beiden aber auch ihre Anfänge in einer New-Wave-Band nicht verleugnen. Und so klingt das Ganze »wie eine Mischung aus Mireille Mathieu und Tom Waits«, wie ein Zeit-Kritiker einmal - lobend - anmerkte. Die Bühnenshows und Musikprogramme - acht seit 1986 - sind sicherlich nichts für jeden Geschmack, vor allem nicht für den einfachen, aber dank ihrer überbordenden Phantasie bleiben sie im deutschsprachigen Raum bisher ohne Parallele.
Für die zunehmende Zahl von Schrägdenkern, die daran Gefallen gefunden haben, gibt es nun Neues aus dem Hause Faltsch Wagoni: »Blaupausen« nennt sich eine 22minütige Scheibe mit acht Titeln, die sozusagen als kleines »Wartezuckerl« gedacht ist, bis im Laufe des kommenden Jahres ein neues Programm samt »richtiger« CD zur Reife gelangt.
Der Wirtschaftsminister Friedrichs im Kabinett Schmidt forderte vor etwa 20 Jahren: »Deutschland muss Blaupausen exportieren!«. Daran haben sich Prosperi und Busse - das deutsche Gen-Valley liegt direkt in ihrer Nachbarschaft - erinnert und gehalten. So kreisen die acht Titel skurril und kauzig wie immer um den modernen Menschen und seinen technischen Fortschritt:
Da bekennt eine Dame »Ich bin Klon«, und preist ihre unschlagbaren Vorzüge im Hotelfach; da macht »die moderne Elektronik aus Jauche Honig«; da findet die rückständige, aber Etepetete-»Maman« den Buben »mit Grausen« im Internet; oder es wird einfach nur die ewige Schlange an der Supermarktkasse besungen. Kein Lied macht es dem Hörer leicht, man muss sich schon damit anfreunden, sich darauf einlassen. Schon allein wegen der vielen Zutaten: »Uns ist jedes Mittel recht, solange es dem eigenen Stil dient«, lautet die Devise von Faltsch Wagoni. Und so findet sich Lyrisches wie das wohl von Goethes »Erlkönig« beeinflusste »Im Internet« neben Schluckaufliedern, Slide-Guitar neben Techno-Samplern und sparsamste Sprechstücke (»Die Reise zum Ei«) neben aufwendiger Schlager-Parodie (»Blume von Hawaii«).
In jedem Fall ein Muss für Freunde ausgefallener Gesamtkunstwerke. Und auch die Phonophilen kommen dank des sorgfältigen Booklets und Layouts, das man vom rührigen kip-Label (bei dem auch Altmeister Georg Kreisler erscheint) gewohnt ist, auf ihre Kosten.« / Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung

»Kühn gedacht, lässt sich die Musik von Faltsch Wagoni mit einem Knallfrosch vergleichen. Nicht, weil nun wieder ein Jahreswechsel bevorsteht, sondern weil die beiden Dadamaxe Silvana Prosperi und Thomas Busse auf ihrer neuen CD »Blaupausen« einen quirligen, in alle Stilrichtungen zuckenden Klangmix präsentieren, der ebenso verwirrt wie berauscht. Da kommen so seltsame Geräuschwerkzeuge wie CouCous-Topf, Digitalhorn und singende Baumsäge zum Einsatz, weshalb die Songs größtenteils wie eine schräg verschlüsselte Abfolge aus Gerassel, Geschepper und Gequieke klingen.
Eine wundersame, exotische Instrumentierung (ergänzt durch Gitarre, Bass und Saxophon), die mal an indische Folklore, dann wieder an Diskorhythmen oder Garagensound erinnern. Vor allem handelt es sich aber bei dem Kabarettisten-Duo um verschrobene Sprachkünstler. Mit gekräuselter Zunge reimen sie sich durch die »sturmgepeitschte Datenflut« im Internet, sinnieren im Parlando über den »Spleen als Genese« oder erzählen über die »Reise zum Ei«, gepackt vom »Weggehweh«. Acht Titel zwischen Wort-Beat und Musik-Satire. Flott, süffisant, intelligent.« // Abendzeitung.
 
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Letzte Änderung: 15.03.2014oben1pfeil_luftoben2