gk_3bgr
1-1-0501_2-0501_3-1001_4-0501_5-0501_6-0501_7-050
1-1li3-1a-1003-1a-1001_d1_d3-1e-050gk1_f3-1g-050weinh1-1lizurückvor3_3_1dzurückvor1-1re

das_cdpfeil_luftdas_cd     infoknopfpfeil2-l2pfeil1leerpfeil1-r2pfeil2-r2  
fw_03c-a01 Georg Kreisler über sich selbst …
»Geboren am 18. Juli 1922 in Wien. Als Sohn eines ehrbaren Rechtsanwaltes. Sehr strenge Erziehung. Einziges Kind. War sehr früh entschlossen, Musiker zu werden. Mein Vater, dem ein anderer Beruf lieber gewesen wäre, entschloß sich trotzdem, meine musikalische Ausbildung zu finanzieren. Ich lernte Klavier und Violine spielen, daneben Musiktheorie. Da ich außerdem noch auf das Realgymnasium ging, war ich überbelastet. Durchschnittsschüler. Faul.
Als ich knapp 16 Jahre war, machte Hitler meinem sechzehnstündigen Arbeitstag ein Ende. Da wir Juden waren, mußten wir Wien verlassen, wanderten nach Hollywood aus, wo ich einen Vetter beim Film hatte.

Plötzlich mußte ich Geld verdienen. Ich gab Klavierstunden, probte mit Sängern, arrangierte Filmmusik. Mit 19 Jahren dirigierte ich einige musikalische Revuen, auch Opern in einer Opernschule, wo ich karrepetierte. Ende 1942 wurde ich zur amerikanischen Armee eingezogen und als Übersetzer und Dolmetscher nach Europa geschickt.
Ehe ich jedoch zum Einsatz gebracht werden konnte, hatte ich ein Soldaten-Musical geschrieben. Da es großen Erfolg hatte, gestattete man mir, mit einer Truppe von Lager zu Lager zu reisen und die Soldaten zu unterhalten. Ich schrieb die Texte selber, auf englisch natürlich, und so wurde Englisch meine zweite Sprache. Kurz nach Kriegsende wurde ich entlassen und kehrte nach Hollywood zu meinem Vater zurück..
das_cdpfeil_luftdas_cd pfeil_luft
   
das_cdpfeil_luftdas_cd   pfeil_luft  
gk_03c-a01-2   Ein Jahr lang arbeitete ich an mehreren Filmen als musikalischer Berater, Dirigent und Arrangeur, wurde aber dieser eintönigen und unkünstlerischen Arbeit bald müde und ging nach New York. Ich begab mich auf den Weg ins Kabarett, versuchte Lieder und komische Monologe zu schreiben, wollte meine eigenen Chansons bringen und mich dabei auf dem Klavier begleiten. Ich bediente mich eines neuen Stils, in dem die TragiGroteske - humeur noir - vorherrschte.
Ich hatte zwar Erfolg, aber nur in einem begrenzten Kreise. Funk und Fernsehen wollten dagegen von den erprobten Erfolgsformeln nicht lassen. Auch die Schallplattenindustrie war nicht bereit, meine Chansons zu übernehmen. Als ich auf eine längere Tournée durch die Vereinigten Staaten ging, stieß ich allenthalben auf Unverständnis: die Zuschauer lärmten, Funk und Fernsehen zensurierten meine Texte, bis nichts Originales übrigblieb, alles Makabre wurde gänzlich abgelehnt. Vier Jahre lang sang ich dann in einem New Yorker Nachtlokal den Gästen mehr oder minder gepfefferte Chansons vor, zu denen ich mich auf dem Klavier begleitete.
Nach vier Jahren dieses Dahinvegetierens hatte ich genug und fuhr nach Europa. In Wien begann ich von neuem mit makabren Chansons, diesmal auf deutsch, und obwohl mir Deutsch zunächst noch schwer fiel, hatte ich sofort Erfolg.«
 
oben1pfeil_luftoben2   pfeil_luft  

Schlagzeilenkaa_ticker_03
kip_logo
pfeil_luft
pfeil_luft
kip_logo
gk_liniegk_linie
e-Post: <info_AT_kip-media.de>
Hinweis Spam-Schutz: Bitte ersetzen Sie _AT_ durch das übliche Zeichen @.
Adresse OHNE Klammern

gk_linie

© 1998 - 2014 kip-media


Letzte Änderung: 15.03.2014oben1pfeil_luftoben2