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fw_03c-a01 Er könnte es ja so leicht haben, der Ernst Stankovski”, meinte einmal Gerhard Bronner. „Genauso leicht wie alle anderen guten Schauspieler - wenn nicht noch leichter. Er müßte nur einige klassische Standardrollen auswendig lernen - oder er müßte sich damit zufrieden geben, beim Fernsehen als charmanter Wiener alt zu werden...
Aber er will mehr als nur Erfolg haben und zu Geld kommen. Er will seinem Publikum etwas sagen.” Und das tut er nach wie vor: Sich selbst auf der Gitarre begleitend, ohne Geltungsbedürfnis, mit eigenen Liedern und Chansons, Pointen und Theorien über das Dasein, über die großen und kleinen Dinge des Lebens, über die Welt. Stankovski, ausgezeichnet mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 1975 und mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, ist Theatermann mit Leib und Seele - und ein Künstler, der vieles kann.
So kennt man den Bücherliebhaber, Musikkenner und Sammler von Graphiken auch als exzellenten Übersetzer französischer Theaterliteratur. Nachgedichtet, vertont, gespielt und gesungen hat er eine der berühmtesten Abrechnungen mit der Gesellschaft des 15. Jahrhunderts, François Villons „Das große Testament”, mit dem er seit Jahren größten Erfolg hat. Da schlüpfte er immer wieder nicht nur in die Rolle des „nach Wollust gierenden und sozialkritischen” Vaganten. Er lebte ihn: „Mit totalem Einsatz und wutentbrannt” malte er ein ebenso packendes wie erschreckendes und ewig gültiges Sittenbild.
Vom Februar bis Juni 2003 hat er sich auf einer Deutschland-Tournee von dieser Lebensrolle verabschiedet - von Hamburg bis Düsseldorf! An das Aufhören denkt er allerdings nicht: Nach dem Erfolg als Molieres „Eingebildeter Kranker” bei den Theatertagen Bad Kissingen plant er weitere Abende unter dem Motto: „Keine Spur von Literatur”, andere Theater- und Kabarettabende. Dass er immer mal wieder neue CDs veröffentlicht, die einen guten akustischen Überblick über sein Gesamtschaffen geben, rundet seine Kunst vorbildlich ab.
Thomas Gabler
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Letzte Änderung: 15.03.2014oben1pfeil_luftoben2