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Geh zu den Gauklern
Hamburger Abendblatt: Ernst Stankovski begeisterte im »tik«
Ernst Stankovskis neues Programm, im überfüllten »tik« gestartet, wurde - wie nicht anders zu erwarten - zu einem faszinierenden und bewegenden Erlebnis. Der Wiener, der Schmäh und Charme genauso auf der Palette hat wie harte Zeltkritik und doppelbödig bösen Witz, entläßt niemanden, der zuhören und denken will, aus dem Bann seiner Lieder und Gedichte.
Stankovski schreibt seine Texte selbst. Sie überragen an Niveau und Anspruch alles, was uns heute von sogenannten ernsthaften Kabarettisten geboten wird. Er hebt seine Themen ganz sanft wie Nebensächlichkeiten auf. Aber er macht aus ihnen fast immer ein makabres Bild unserer von Erfolgsstreben und ideologisierenden Thesen durchtränkten Zeit.
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  -SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Die neueren Texte, was für sie spricht, enttäuschen ein Publikum, das »seinen« Stankovski erwartet; sie besitzen böse, sensible Intensität, von der manche Nur-Schreiber vielleicht nur zu träumen wagen.
Immer - und das macht die »Couch« des Nicht-Liedermachen Stankovski besuchenswert - ist ein ungewöhnliches Empfinden für die Sprache zu vernehmen - und für die Nicht-Sprache. Und dies bei einem, der »eigentlich« längst tot sein müßte, aufgefressen von den Unterhaltungsmedien und totgestreichelt von seinen Gemeinden.

MAINZER ANZEIGER
Hier ist ein Mann, der allerhand zu sagen hat, und was er zu sagen hat, sagt er mit vollendeter Eleganz. Da wird, jenseits plumper Polemik, die bittere Pointe formvollendet und mit Grazie serviert, das Ungemütliche und Unbequeme zum ernsthaft kiinstlerischen, sehr verbindlichen, wesentlichen Phänomen vertieft und verfeinert; hier wird sogar bisweilen scharf, aber höchstens mit dem Florett statt mit dem Dreschflegel gekämpft; und man verläßt dieses herrliche »Schauspiel« so nachdenklich, wie es gemeint ist - trotz aller Gedämpftheit, aller witzigen Eleganz mit erheblich ramponierter Selbstgefälligkeit und betroffen in jedem Sinne.
Wie soll man das Vollkommene loben? Was hier kabarettistisch geleistet wird, ist so großartig daß es Maßstäbe aufrichtet. Es gibt in den scheinbar gefälligen, oft genug bitterbös und messerscharf pointierten texten Formulierungen von dichterischer Prägnanz und Lebendigkeit.
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Letzte Änderung: 15.03.2014oben1pfeil_luftoben2