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cd6035 oif a sunigen wejg
Jiddische Lieder & Texte, Teil 1
Best.nr. kip 6035, im NRW Vertrieb, Wismar

1. di grininke kusine 2:38; 2. oj dortn, dortn 2:48; 3. mottele 4:11;
4. hungerik dajn kezele 3:56; 5. di goldene pawe 5:31; 6. far wushe bisti kezale 3:09; 7. krigsinvalid 5:52; 8. huliet, huliet, kinderlech 2:45;
9. zen brider 5:28; 10. sog nit kejnmol 3:38; 11. majn rueplaz 1:56; 12. baj mir bistu shejn 2:28; 13. sol sajn 1:56; 14. achzig er un sibezig si 2:29; 15. lorelei 2:25; 16. ejze 2:18 // Gesamtlaufzeit 53:28

In dem 36seitigen Begleitheft sind alle jiddischen Texte sowie deren deutsche Übersetzungen und viele weitere Informationen enthalten.
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  Über die CD...

Jiddische Lieder ...
offeriert das neue Album „oif a sunigen wejg” der Münchnerin Susanne Weinhöppel. Naja, könnte der flüchtige Leser meinen, mal wieder ein Klesmer-Verschnitt – kenne ich, zumindest eine ähnliche Spielart in diesem Genre. Er liegt damit ganz falsch.
Im Unterschied zur Mehrzahl der seit den 1970ern unter dem Begriff „Klezmer” (deutsch: Klesmer) bekannt gewordenen Musiken sind die eingespielten Titel keine aufgepoppte Instrumental-Variante jiddischer Volksmusiktradition – sie sind jiddische Volksmusik.
Behutsam neu arrangiert, instrumental und stimmlich einfühlsam interpretiert, entsprechen die Lieder jiddischer Musiktradition, zeitgemäß gewandet. Dass eine solche Verbindung von Tradition und Moderne heutzutage – in der Regel ist ja nur der Mehrheitsgeschmack das Maß der Dinge – realisiert wird, erklärt sich bei einem Blick auf die Vita der Künstlerin.
Die Nachfahrin von Richard Weinhöppel, des Mitbegründers der Elf Scharfrichter, begann ihre musikalische Ausbildung mit deutschen Volksliedern über Mozartopern hin zu Bachkantaten; das Klavier, später die Konzertharfe kamen dazu. Nach Konservatorium in München und Mozarteum in Salzburg entdeckte sie neben der Klassik die Neue Musik, pflegte Song und Chanson, verfasste eigene Texte und Lieder und komponierte Bühnenmusiken.
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cd6037harfe   Und für ein Album mit dem Thema „jiddische Musik” ist sicher bedeutsam, dass Susanne Weinhöppel selbst jüdisch ist, die angemessene Bearbeitung jiddischer Kultur ihr Anliegen. Nicht bloße Aufbereitung schöner Folklore als angenehme Unterhaltung, sondern auch die Einblicke in eine durch den Nationalsozialismus nahezu untergegangene Kultur sind das Ziel …
Mit herber Verspieltheit und melancholischer Ironie singt und erzählt Susanne Weinhöppel von der zerstörten Kultur der Juden im Osten Europas. Ihre Lieder handeln von deren Lebenslust, dem Kampf, aber auch von Trauer und Sehnsucht. Menschen und ihre Träume werden in der konkretesten aller Sprachen mit zarter Ironie und einer guten Portion jüdischen Humors geschildert, zeitlos aktuelle Gefühle und Erfahrungen der jiddischen Kultur mit dem Hauptinstrument Konzertharfe, aber auch mit anderen den Text umrahmenden Instrumenten stimmig vorgetragen.
Mit Texten von Gebirtig, Manger, Rosenberg, Glik und anderen bekannten oder unbekannten Dichtern und den Melodien wird die ganz eigene Welt des Jiddischen näher gebracht.
 
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Letzte Änderung: 15.03.2014oben1pfeil_luftoben2