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09.09.2009: Gut, gut: die letzten Infos sind sehr alt - es gab andere Dinge zu tun, und eine wesentliche war, gesundheitlich wieder auf den Damm zu kommen. Das geht jetzt wieder so halbwegs. An dieser Stelle wird jetzt darauf aufmerksam gemacht, dass trotz der widrigen Umstände der vergangenen Jahre zwei neue Produktionen vorliegen:
Frank Golischewski hat es wieder ein Musical geschrieben und in Trossingen präsentiert. Es geht um Saurier, von denen bei Trossingen reichlich Knochen gefunden wurden. Dramaturgische Schlenker von dieser ausgestorbenen Lebensform zur Situation der heutigen Menschheit sind nicht zufällig, sondern gewollt. Und auch nicht zufällig ist der Titel des Werkes: Neuneinhalb Knochen lautet er. Geistreiche Texte, einprägsame Melodien. Eben ein echtes Golischewski-Werk ...
Von
Susanne Weinhöppel ist die zweite Einspielung mit jiddischen Liedern erschienen. Wie der Vorgänger enthält das Album wichtige musikalische und poetische Zeugnisse einer Kultur, die von den Nazis fast ausgelöscht wurde. schmejchl un trern (Lächeln und Tränen) ist ein Muss für alle, die unter jiddischer Musik mehr als nur die üblichen Klesmer-Schlagerverschnitte verstehen ...

27.09.2007: Das erste Lebenszeichen in diesem schon fortgeschrittenen Jahr. Zum einen steht erst jetzt eine neue Produktion ins Haus, zum anderen sollten diese Seiten eigentlich ein neues Aussehen erhalten - nach knapp neun Jahren könnte eine geänderte Gestaltung mal angebracht sein ... Dachte sich der Sätzer, unterschätzte aber den Zeitaufwand. In den neun Jahren hatte sich eine Menge an Material angesammelt, das nach wie vor Notwendige vom - vielleicht - Überflüssigen zu trennen, neue und geänderte Präsentationsformen zu finden, diverse Entwürfe zu testen: viel Arbeit und noch mehr Zeit, die ins Land geht. Also jetzt das Geständnis: so schnell wird es nichts mit der neuen Form, und deshalb weisen wir in der alten Hülle auf neue Inhalte hin.

Ganz neu und eigentlich noch nicht veröffentlicht (5.11.07 im Jüdischen Gemeindezentrum, München) eine Einspielung von
Susanne Weinhöppel mit jiddischen Liedern. Die erste Scheibe einer auf zwei Alben angelegten Aufbereitung von musikalischen und poetischen Zeugnissen über eine durch den Nationalsozialismus fast ausgelöschte Kultur. Vor der Herrschaft des Tausendjährigen Reiches war das Jiddische die viertgrößte germanische (wirklich wahr!) Sprache und hatte über die Jahrhunderte eine reichhaltige und vielschichtige Kultur in allen Bereichen entwickelt. So versteht sich von selbst, dass die Einspielungen nur einen kleinen Auszug aus Musik und Literatur enthalten können, aber trotzdem ist diese komprimierte Fassung ein MUSS für jeden Kulturinteressierten, den die Musiken der Welt reizen. Trotz der furchtbaren Geschehnisse trägt die CD den positiven Titel „oif a sunigen wejg" - für jeden Deutschsprachigen unschwer als „Auf einem sonnigen Weg” zu übersetzen.

Das Ende letzten Jahres von Ernst Stankovski vorgestellte Werk „Keine Spur von Literatur" befasst sich in Teilen auch mit den Auswirkungen der Nazi-Zeit. Auf den ersten Blick dreht es sich zwar um das Wiener Cabaret der Zwanziger, aber da große Teile der damals bedeutendsten Künstler jüdischen Glaubens waren, fielen auch sie der kulturellen Beengtheit des Regimes und oft dem Rassenwahn zum Opfer.

Für beide Einspielungen gilt aber: es wird nicht der moralische Zeigefinger erhoben und eine Art musikalischer Geschichtsunterricht erteilt. Die Alben verschweigen nicht die Geschichte, sie steht aber niemals im Vordergrund. Der wird davon geprägt, mit Anspruch unterhaltend zu sein. Dass dem so ist, zeigt nicht zuletzt die sehr positive Resonanz auf „Keine Spur von Literatur”. Für „oif a sunigen wejg” von Susanne Weinhöppel dürften die Reaktionen ähnlich erfreulich sein - unterstellen wir mal ...


07.11.2006: Die Weihnachts-CD von Susanne Weinhöppel (die mit Achim Höppner alias „the voice"...) ist nun verfügbar. Eine ungewöhliche Scheibe über die Lametta-Zeit, immerhin widmet sich hier eine Angehörige des jüdischen Glaubens dem christlichen Fest und sendet dazu ihre „SMS aus Bethlehem".
Auch das neue Werk von Ernst Stankovski ist so gut wie verfügbar - dieser Tage wird die CD „Keine Spur von Literatur" frisch vom Presswerk angeliefert.
Von FALTSCH WAGONI ist zu vermelden, dass die Münchner Künstler den Deutschen Kabarettpreis erhalten haben. Ihre excellenten Musik- und Wortspielereien sind auf dem aktuellen Album „Nicht ganz Dichtung" in aller Ruhe zu geniessen.



27.08.2006: Wie angekündigt: das neueste Werk von FALTSCH WAGONI ist zu haben, der Titel der CD lautet wie das aktuelle Programm: „Nicht ganz Dichtung
Und die Weihnachts-CD von
Susanne Weinhöppel (die übrigens mit Achim Höppner alias „the voice" aufgenommen wurde...) ist auch schon im Kasten. Zur Zeit laufen die letzten Mischungen und die Aufbereitung des Klanges, und dann kann die „SMS aus Bethlehem" an das Publikum geschickt werden.
Was Ernst Stankovski betrifft - auch durch ihn wird die Kultur noch in diesem Jahr durch die CD „Keine Spur von Literatur" bereichert - bis jetzt ist alles im Zeitplan...
Abschließend ein Hinweis auf
Georg Kreisler und seine Aktivitäten. Zum einen ist seine zweite Oper fertig gestellt, zum zweiten wird im Oktober in Hamburg seine Inszenierung von „Adam Schaf hat Angst“ aufgeführt. Weiteres auf den Georg-Kreisler-Seiten...


27.06.2006: Nach einiger Zeit mal wieder Neuigkeiten. FALTSCH WAGONI, das nicht in die üblichen Schemata einzuordnende Wort-Beat-Duo aus München, hat das jüngste Programm „Nicht ganz Dichtung“ auf CD gebannt. Die Veröffentlichung erfolgt am 19.07.06 mit der CD-komm-raus-Feier” am 19.07.06 in der Münchner DREHLEIER..., und erste Einblicke gibt es schon am 12. Juli 2006 im Rundfunk: Der Deutschlandfunk widmet den im Wortsinne „einzig-artigen" Künstlern in der Reihe QUERKÖPFE eine Stundensendung, Autor ist Stefan Göritz. Für alle, die nicht glattpolierte Wellenfarben bevorzugen, ein MUSS.
Wo wir schon bei neuen Veröffentlichungen sind: von
Susanne Weinhöppel wird es eine Weihnachts-CD geben. Wirklich wahr, und die Aufnahmen sind schon zum größten Teil im Kasten. Es ist wohl klar, dass die Beiträge auf der CD keine üblichen Weihnachtsidyllen transportieren, was durch den (vorläufigen) Arbeitstitel „SMS aus Bethlehem" deutlich werden sollte...
Und der Dritte im Bunde ist Ernst Stankovski - agil wie eh und je, wird sein excellentes musikalisches Kabarettprogramm „Keine Spur von Literatur" auf CD erhältlich sein
...

02.02.2006: Frank Golischewski hat es wieder mal geschafft: trotz seiner vielen Termine hat er ein neues Musical geschrieben, eingeprobt und auf CD aufgenommen. Es heißt »Feucht & Fröhlich e.V.«, dreht sich um die Mainzer Fassenacht, ist trotzdem keine Aneinanderreihung karnevalistischer Schunkellieder, sondern setzt sich mit der Fastnacht satirisch auseinander. Das Musical wurde für die Bühne produziert vom unterhaus mainz – ist ja nicht eben ein Synonym für Schunkeln...
Trotzdem machen namhafte Größen der Mainzer Fassenacht mit: Hildegard Bachmann – Ulrike Neradt – Margit Sponheimer – Nick Benjamin – Heinz Meller – Norbert Roth haben halt den notwendigen Humor, das närrische Treiben und sich selbst auf die Schippe zu nehmen. Dies so erfolgreich, dass viele Vorstellungen schon ausverkauft sind. Welche Karten es noch gibt, weiß das unterhaus Mainz genauer, also dort Kontakt aufnehmen. Wem das zu weit ist: die zu dem Musical erschienene gleichnamige CD ist überall erhältlich!
Übrigens: am 17.02.06 kann jedeR sich eine TV-Sendung gönnen, die zum großen Teil im Zeichen des Musicals steht: SWR 3, Der fröhliche Weinberg. Viel Spaß...

02.09.2005: Zu Georg Kreisler gibt es einige neue Beiträge auf seinen eigenen Seiten - zur Erinnerung: die sind unter www.georgkreisler.de, www.georgkreisler.ch und www.georgkreisler.at zu erreichen. Und daneben wichtig: Zwei neue Bücher sind veröffentlicht, und hierzu finden einige Lesungen statt. Einzelheiten auf den Georg-Kreisler-Seiten, siehe oben...
Die Wagonis sind mit ihren Programmen unterwegs und bereiten Neues vor: am 11. Oktober ist die Premiere von „Nicht ganz Dichtung” im Lustspielhaus München.

11.06.2005: Es hat sich etwas getan in der letzten Zeit: Adrian Ils ist mit einem Lied seiner Solo-CD „Liebe, Tod und Heimarbeit auf Platz 1 der Liederbestenliste durchgestartet! Ob es mit dem Inhalt des Songs zu tun hat? Immerhin handelt das (...im letzten Jahr eingespielte) Werk von einem Bundeskanzler Gerhard, der nicht mehr so recht Lust aufs Regieren hat und lieber zurück nach Hannover will. Aufgrund des aktuellen politischen Geschehens nach der Nordrhein-Westfalen-Wahl wohl eine geradezu visionäre Text-Idee...
Wir gehen aber mal davon aus, dass eine plötzlich passende Beschreibung alleine nicht für eine Nr. 1 Platzierung reicht - die excellente musikalische und textliche Umsetzung der Kanzler-Idee ist sicher entscheidender. Davon kann sich jede/r überzeugen, wenn das Lied "Ich möchte ums Verrecken nicht mehr Bundeskanzler sein" im Funk gehört oder aber die CD erworben wird. (Wir gestehen hiermit: auch wir sind käuflich - zumindest aber unsere Produktionen!)

09.03.2005: Mit tiefer Trauer müssen wir mitteilen, dass die Schauspielerin und Sängerin Brigitte Mira, eine der beliebtesten Volksschauspielerinnen Deutschlands, nach längerem Klinikaufenthalt gestern im Alter von 94 Jahren im Berliner Emil-von-Behring-Krankenhaus gestorben ist.

Brigitte Mira wäre
am 20. April 95 Jahre alt geworden. Die Balletteuse, Soubrette, Kabarettistin und Sängerin Brigitte Mira wurde für ihre Kunst mehrfach ausgezeichnet; einem Millionenpublikum wurde sie in erster Linie durch Fernsehrollen bekannt, so z. B. durch die Serie „Drei Damen vom Grill” oder den Film „Angst essen Seele auf” von Rainer Werner Fassbinder.

Als Sängerin begeisterte sie seit Mitte der 90er gemeinsam mit Helen Vita und Evelyn Künneke als Damentrio „Die Alten Schachteln“, begleitet vom Ideen-Geber und dem musikalischen Leiter Frank Golischewski. Nach dem Tod von Helen Vita und Evelyn Künneke war Brigitte Mira mit ihrem treuen Begleiter Frank Golischewski als letzte der „Alten Schachteln” solo auf der Bühne zu erleben.

Mit dem Tod von Brigitte Mira ist eine ganz große Künstlerin von uns gegangen - die von ihr hinterlassene Lücke wird nicht zu schließen sein...
28.01.2005: Zwar etwas früh, aber lasst uns doch einfach mal etwas strunzen (für Nicht-Niederrheiner: angeben, auf die Sahne hauen etc. pp. ): erste Reaktionen auf die erste Solo-CD von Adrian Ils namens „Liebe, Tod und Heimarbeit sind eingetroffen - wir freuen uns besonders über die Meinung von Konstantin Wecker ...

20.01.2005: Es ist soweit - die erste Solo-CD von Adrian Ils wird präsentiert. Der Kölner Poet und Musiker hat ein sehr persönliches Album unter dem Titel „Liebe, Tod und Heimarbeit“, kip 6029, eingespielt. Das bedeutet aber nicht das Ende der Gruppe »Ballhaus nuevo«, die nach wie vor aktiv ist. Dies sei den Freunden des Ensembles versichert...
Frank Golischewski ist ebenfalls auf einem (kurzen) Urlaub, um sich von den Strapazen der Aufführungen von »Hohner. Das Musical.« zu erholen. Das Musical war so erfolgreich, dass die Kartennachfrage trotz zusätzlich aufgestellter Sitze nicht gedeckt werden konnte. Den Fans, die keine Karten erhalten konnten und den Besuchern, die ein zweites Mal die Vorstellung genießen wollten, sei verraten, dass weitere Aufführungen in Vorbereitung sind. Bis dahin kann die Zeit sinnvoll genutzt werden: die zu dem Musical erschienene gleichnamige CD ist als kip 6030 erhältlich!
Zu
Georg Kreisler gibt es im Moment nicht viel zu sagen. Er macht zur Zeit einen langen Urlaub in den USA und wird im März wieder im Lander sein.

13.11.2004: In Kürze etwas Neues: Frank Golischewski und das Ensemble haben das Musical »Hohner. Das Musical.« soweit und so gut fertig gestellt, dass schon jetzt die Premiere sein könnte. Die ist aber mit viel Prominenz erst am 7. Dezember 2004 in Trossingen.
Eine zweite Premiere gewissermaßen die erste Solo-CD von Adrian Ils. Der primus inter pares der Gruppe »Ballhaus nuevo« hat excellente Titel und Texte in seinem Solisten-Erstling „Liebe, Tod und Heimarbeit“ vereint.
Sehr erwähnenswert und sehr gut: Ernst Stankovski hat seine eigenen Internet-Seiten nun ins Netz gestellt...

30.08.2004: Wir freuen uns, eine neue Künstlerin in unseren Reihen begrüßen zu können: Angelika Mann hat den Weg zu kip gefunden. Die Premiere startet gleich mit einem großen Knall: Da ist die Riesenparty am 10. und 11.09.2004 bei den Wühlmäusen, Berlin, (Kartentelefon 030-30673011, Internet www.wuehlmaeuse.de), zum zweiten erblickt die neue CD „Hier kommt zusammen, was zusammen gehört“ das Licht der Musikwelt.
Aber sehr erwähnenswert auch die Kritiken zu Auftritten von Ernst Stankovski - zum einen lesenswert, zum anderen auch Anstoß, den großen Künstler selbst einmal auf der Bühne zu erleben...

12.07.2004: Zu Ernst Stankovski gibt es einige Würdigungen zu seinem Schaffen, aber für viele seiner Freunde ist sicher der Hinweis auf eine große Sendung über ihn nützlich: Deutschlandfunk, Querköpfe, Mi, 21.07.2004.

26.06.2004: Zu Georg Kreisler gibt es einige neue Beiträge auf seinen eigenen Seiten - zur Erinnerung: die sind unter www.georgkreisler.de, www.georgkreisler.ch und www.georgkreisler.at zu erreichen.
Frank Golischewski
und die Wagonis sind mit ihren Programmen unterwegs und bereiten Neues vor: Demnächst wieder häufiger zu erleben Ernst Stankovski - nach einer längeren Pause ist er wieder bereit für die Bühnen...

17.03.2004: Das wollen wir doch sofort veröffentlichen: Georg Kreisler ist am Draht - soll heißen, er hat SEINE Sicht der Dinge ins Netz gestellt. Noch unvollständig, aber es soll nach und nach mehr werden. Und einen weiteren Preis hat er auch erhalten...

01.03.2004: Nach einigen Monaten wieder eine Überarbeitung. Zu Georg Kreisler gibt es im Moment nicht viel zu sagen. Er macht zur Zeit einen langen Urlaub in den USA, aber während dieser Zeit ist ihm der Satirepreis der Hamburgischen Kulturstiftung verliehen worden.
Frank Golischewski ist unverdrossen unterwegs und steckt voller Pläne, ebenso wie Susanne Weinhöppel die in München ihr neues Programm präsentiert. Die Wagonis präsentieren ihre neue CD »Deutsch ist dada? Und obst!« (kip6027), und auch die Band mit den australischen Wurzeln THE SWEETS OF SIN haben bei kip ihre neue Produktion »Me-Ism« (kip 8009) veröffentlicht.
Und
BALLHAUS nuevo tauchen in diesem Jahr auch wieder auf den Bühnenbrettern auf - das freut sicher viele Freunde der Band und den Sätzer insbesondere...

13.06.2003: Die Sommerpause naht, die Touren nähern sich dem Ende oder sind schon beendet. Georg Kreisler - bei zwei Liedern unterstützt von Barbara Peters - hatte am 1. Mai im Bonner PANTHEON einen letzten Auftritt am Flügel. Vom WDR für Funk und Fernsehen aufgezeichnet, gibt es im Juli zwei nur wenig geschnittene Ausstrahlungen im TV.
Frank Golischewski hat zwischenzeitlich sein pianistische Begleitung von TIM FISCHER aufgegeben. Zu viele eigene Termine, und mit denen ist er auch jetzt noch unterwegs.
Unterwegs auch
Ernst Stankovski , und nicht nur das. Im Schlosstheater Celle war die Premiere eines neuen Stückes, und bis vor einigen Tagen wurde noch an seinem neuen Album LICHTBLAU gewerkelt. Da er am 16.06.2003 sein Dreivierteljahrhundert feiert, wird er auch etwas herausgehoben. Ein 75. Geburtstag rechtfertigt dies...
Zu
Susanne Weinhöppel und den Wagonis ist im Moment nicht viel zu sagen außer dem Hinweis, dass ihre aktuellen Produktionen BLAUE STUNDEN (kip 6023) und HERZINFAHRT (kip 6025) sehr gut angenommen wurden.

Der Schatten des Krieges ist inzwischen verschwunden - er hat stattgefunden. Wie war das noch mit den Kriegsgründen, für die unwiderlegbare Beweise von den Herren Bush und Blair behauptet wurden? Nun ja, immerhin ist ein Diktator weniger auf dieser Welt...

27.01.2003: Die Lesetour von Georg Kreisler und Barbara Peters im März und April 2003 rückt langsam näher - nach Abschluss dieser Aufführungen sind erst mal keine neuen Termine geplant. Es ist zwar vieles in Arbeit, aber was denn nun wann realisiert werden wird, ist noch ungewiss...
Gewiss ist aber, dass auch andere Künstler von kip im Frühjahr unterwegs sind. Wer wann wo ist, kann einer
Gesamtübersicht zu den Auftritten entnommen werden, auch wenn die Liste noch nicht ganz vollständig ist.
Besonders aktiv ist
Frank Golischewski, der nicht nur mit seinen eigenen Liedern unterwegs ist, sondern als neuer Pianist in der Tim-Fischer-Band wirkt. Der Einstieg war zwar ziemlich hart (über 50 Lieder innerhalb von 12 Tagen), aber er hats gemeistert.
Und
Ernst Stankovski hat auf Drängen vieler Theaterfreunde noch einmal und zum letzten Male seinen Villon aktiviert - immerhin wird er in diesem Jahr 75, und seine Villon-Fassung ist recht anstrengend für den Interpreten.
Susanne Weinhöppel hat ein neues Programm verfasst, die Wagonis sind viel auf Achse. Das war es auch schon am Anfang eines Jahres, das vom Schatten eines Krieges überlagert wird, den ein amerikanischer Dummkopf mit seinem britischen Gehilfen zum Frommen eigener Ölinteressen entgegen der Mehrheit der UN vom Zaune brechen will...

07.11.2002: Die Lesetour von Georg Kreisler und Barbara Peters ist nun beendet - dies bedeutet aber nicht das Ende der kreislerschen Aktivitäten. Kurzinfos sind auf den entsprechenden Seiten zu finden.
Schwerpunkt sollen jetzt zwei Jubiläen sein. Zum einen haben
FALTSCH WAGONI aus München in diesen Tagen 20 Bühnenjahre zu feiern, zum andern steht in der kip-6000er-Edition die 25. Veröffentlichung an. Grund genug, daraus was besonderes zu bereiten.
Das Besondere ist eine DVD, um es kurz zu machen. Nach vielen Arbeitswochen mit langen Tagen und kurzen Nächten ist diese Produktion nun fertiggestellt. Für kip die erste DVD und somit ein würdiger Silberjubiläums-Streich mit der Nummer kip 6025, für FALTSCH WAGONI eine Wieder- und Neubearbeitung vieler Programme und Lieder aus 20 Bühnenjahren, eine Reminiszens an die Vergangenheit und ein Ausblick in die Zukunft. Dass dieses umfassende Werk nur mit der Hilfe vieler Freunde realisiert werden konnte, ist selbstverständlich. Besonderer Dank also an alle großen und kleinen Helfer, Unterstützer, Mutmacher. Fast vergessen: »
Herzinfahrt« lautet der Titel dieser Multi-Media-Produktion. Und auf der Bühne ist am 08.11.2002 die Präsentation des animierten Silberlings - aber die DVD ist natürlich auch später noch zu bekommen...

14.08.2002: Zu Georg Kreisler diesmal nur soviel: sein Geburtstag hat eine große und anerkennende Resonanz gefunden - und dies gilt auch für das Geburtstagsalbum »Lieder gegen fast alles«, kip 6024. Demnächst mehr, doch heute sollen andere Künstler erwähnt werden.
Den Anfang macht
FRANK GOLISCHEWSKI gewidmet. Nachdem er mit Erfolg eine Oper produziert und inszeniert hat, findet er wieder Zeit für seine Soloprogramme. Gottlob, denn von seinen solistischen Fähigkeiten sollten sich alle ein Bild verschaffen, die den Abgang von Georg Kreisler mit seinen Musikabenden bedauern. Die Zeit der Trauer ist vorbei: wer excellente Unterhaltung mit Anspruch und dabei noch einen virtuosen Pianisten sucht, ist bei Frank ganz richtig. Sowohl seine Eigen- als auch die Fremdinterpretationen (u.a. auch einige Kreislertitel, die im Gegensatz zu den vielen Mimikry-Darbietungen ganz eigenständig arrangiert sind...) überzeugen in Form und Inhalt. Im September ist er für einige Tage in Berlin im KLEINEN THEATER auf der Bühne zu erleben. Wer nicht dabei sein kann: seine erste Solo-CD (nach der Einspielung mit den Alten Schachteln Evelyn Künneke, Brigitte Mira und Helen Vita, kip 6015) »Ich bin nur der Pianist...«, kip 6022, ist ein wirklich beeindruckendes und gelungenes Werk.
Aber nicht nur in Berlin sind gute Künstler zu finden. Im Westen der Republik tummeln sich einige musikalische Tausendsassas, einer davon JAN KLARE aus Münster. Seine immer »Gegen-den-Strich« gebürsteten Ideen und oft kauzigen Einfälle bringt er in verschiedene Formationen ein, so bei
Das Böse Ding, Toytones oder Supernova.
Sein neuester Streich ist quasi mythologischer Natur, denn mit der Zahl SIEBEN sind in unserer Kulturtradition ja einige entrückte Dinge assoziiert. Solche Anmutungen sollen augenzwinkernd auch aufkommen, denn die Band
SIEBEN agiert jenseits alles Gängigen und ganz gewiss nicht traditionell. Schwer zu beschreiben, was die siebenköpfige Formation da so treibt, aber Freunden ungewöhnlicher Klänge und Kompositionen kann die Gruppe nur wärmstens ans Herz gelegt werden. Die frisch erschienene CD »Sieben JAZZEN«, kip 8007, ist jedenfalls wieder mal - typisch Klare halt - ein Widersporn in den Gehörgängen nur traditionsbewusster Jazz-Konsumenten. Schön, dass es sowas wie Klare und Co. noch gibt...
Und zu
ERNST STANKOVSKI gibt es auch die eine oder andere Neuigkeit - und einige Stimmen zu seinen diversen Programmen sind nun aufgenommen worden...

18.07.2002: Mitten im Sommerloch und in der Urlaubszeit eine CD-Veröffentlichung? Zugegeben - normalerweise kein günstiger Termin, aber wenn das Geburtstagsalbum von Georg Kreisler NACH dem Geburtstag erscheint, ist das noch merkwürdiger. Also verkünden wir die heutige Veröffentlichung von »Lieder gegen fast alles«, kip 6024. Ein wirklich beeindruckendes Werk ist da gelungen. Herzlichen Glückwunsch, Georg. Zu Deinem 80. Geburtstag und zu dieser CD.
Von anderen Künstlern gäbe es zwar auch noch dies und das zu berichten, aber im Moment muss das noch zurückstehen. Es fehlt schlicht die Zeit. Beim nächsten Mal wirds dafür umso ausführlicher....

24.05.2002: Nun ist die erste CD von SUPERNOVA verfügbar. Gut geraten ist die Neuerscheinung 8006, ein Meilenstein in der kip 8000er-Reihe, unserer Freistil-Edition. Was hätte man aber auch anderes erwarten sollen bei insgesamt 13 Vätern und zwei Müttern aus dem Musik-Clan West. Primus inter pares der Gross-Formation JAN KLARE und PETER EISOLD, und die stehen nun mal für musikalische Qualität und kompositorischen Einfallsreichtum...
Auch
SUSANNE WEINHÖPPEL hat das Album »Blaue Stunden«, kip 6023, fertigestellt. Die leisen Lieder zwischen Tag und Nacht erleben die Premiere für München in München am 26. und 27.05.2002 in der Münchner Lach- und Schiessgesellschaft.
Die fleissigen
FALTSCH WAGONI verkünden weiter ihre These »deutsch ist dada« und beweisen dies bei ihren Auftritten...
Und das Duo Georg Kreisler und Barbara Peters hat die Planungen für das Jahr 2002 weitgehend realisiert. Es gibt viel
Neues zu berichten: von einer neuen Platte, einem neuen Buch, einem neuen Tourplan und einer Premiere ohne Kreisler im Dezember 2002...

01.03.2002: Zum meteorologischen Frühlingsanfang (obwohl ich es bei einem Blick aus dem Fenster nicht glauben mag...) sind einige Zeilen unserem solistischen Neuling FRANK GOLISCHEWSKI gewidmet. Seine erste Solo-CD »Ich bin nur der Pianist...«, kip 6022. stellt sich dem kritischen Urteil der Öffentlichkeit. Wir sind sehr auf die Reaktionen gespannt, halten wir persönlich doch die Produktion für rundum gelungen...
Zu SUSANNE WEINHÖPPEL existieren zwar noch keine Internet-Seiten von kip, aber noch einmal der Hinweis auf ihre sehens- und lesenswerte Darstellung unter »
www.susanne-weinhoeppel.com«. An dieser Stelle die Information, dass die Aufnahmen zum Album »Blaue Stunden«, kip 6023, abgeschlossen sind. Vormerken kann sich die/der Interessierte die Premierentermine: 26. und 27.05.2002 in der Münchner Lach- und Schiessgesellschaft.
Soeben und sehr erfolgreich gab es eine weitere Premiere:
FALTSCH WAGONI verkündeteten ebenfalls in München ihre These »deutsch ist dada« und lieferten in einem ausgefeilten, witzigen und temporeichen Programm den Beweis für ihre Behauptung. Wer die Schlüssigkeit der Beweisführung prüfen will, hat bei ihren kommenden Auftritten die Gelegenheit...
Nun noch zu dem Gespann Kreisler/Peters: die Planungen für das Jahr 2002 werden konkreter. Einzelheiten sind
HIER zu finden...

01.01.2002: Zum allumfassenden ersten EURO-Tag (vor einigen Jahren schon von G. K. kommentiert in »Der Euro« auf der CD »Fürchten wir das Beste«, kip 6006) wollen wir doch etwas bieten: Georg Kreisler hat einen neuen Notenband fertiggestellt, der nun erhältlich ist. In Planung sind im Laufe des Jahres einige Lesungen, und dann gibt es noch den 18. Juli 2002. Zu seinem 80. Geburtstag ähnlich wie zu seinem 75. Jubeltag die CD »Die alten, bösen Lieder« soll ein neues Album eingespielt und veröffentlicht werden.
Ein großer Verehrer von G.K. heisst FRANK GOLISCHEWSKI,und seine erste Solo-CD ist nun fertiggestellt und harrt der Veröffentlichung. Aus unserer Sicht ist »Ich bin nur der Pianist...«, kip 6022. ausgesprochen gelungen. Nicht nur wegen der Spielzeit von 79 Minuten (ohne Mehrpreis...) wird diese Einspielung sicher viele Freunde finden. In Kürze gibts ausführliche Informationen.
SUSANNE WEINHÖPPEL ist vermutlich noch nicht allzu vielen Kulturfreunden ein Begriff, und das ist nicht gut so. Wir sind überzeugt, dass sich dies bald ändern wird. Die begabte Harfinistin, Sängerin, Texterin und Komponistin aus München wird in einigen Wochen bei kip das Album »Blaue Stunden«, kip 6023, präsentieren. Wir freuen uns schon jetzt drauf... Wer jetzt schon eingehendere Informationen wünscht, sollte ihre Internet-Seiten »
www.susanne-weinhoeppel.com« besuchen - es lohnt...

03.11.2001: Allzuviel hat sich seit den letzten Ergänzungen nicht getan - von Ernst Stankovski sind die Auftrittstermine aktualisiert, von Georg Kreisler ist eine von ihm selbst geschriebene Übersicht über seine Werke zu finden...
In Kürze neu bei kip FRANK GOLISCHEWSKI (wem der Name bekannt vorkommt: richtig, er ist der »spiritus rector« der Alten Schachteln Brigitte Mira, Evelyn Künnecke und Helen Vita gewesen und präsentiert nun sein Soloprogramm, das sich vor diesen großen Namen nicht verstecken muss...) mit der CD »Ich bin nur der Pianist...«, kip 6022. Die Einspielung ist im Kasten, zur Zeit wird gemischt, gemastert und die CD gestaltet.
Nicht verschweigen wollen wir, dass ebenfalls eingespielt ist die erste CD von SUPERNOVA. Dieses Kind von JAN KLARE und PETER EISOLD (genau, die machen auch bei Toytones, Das Böse Ding, Quartett Sonnenschein mit....) wird voraussichtlich im Frühjahr 2002 das Licht der Musikwelt erblicken...

10.06.2001: Es hat mal wieder alles länger gedauert als geplant, aber nun ist es soweit. Umfangreiche Aktualisierungen oder ganz neue Dinge suchen ihre Leser. Ganz neue Dinge sind zum Beispiel DAS BÖSE DING, die bei kip die CD »Jerry Cotton versus Das Böse Ding«, kip 8005, veröffentlicht haben. Über diesen Zuwachs freuen wir uns besonders, sind doch wieder einmal Künstler abseits der eingetretenen Pfade bei uns vertreten...
Zu
Ballhaus nuevo sei noch einmal der vor kurzem verliehene Preis der deutschen Schallplattenkritik für »Schade, schade, kip 6016«, erwähnt, aber auch sonst ist zu dieser außergewöhnlichen Gruppe Neues zu vermelden, so z. B., dass sie einige Monate die Liederbestenliste des SWR dominiert haben und das nun eine sehr tiefgehende Wertung ihres musikalischen Schaffens vorliegt...
Ernst Stankovski blickt auf eine längere Laufbahn als Ballhaus zurück, aber eine CD mit so bissigem Inhalt wie in »Man kann net einmal sterben in Wien, kip 6018« gabs bislang von ihm noch nicht. Nach der VÖ in Österreich ist die Produktion nun auch in Deutschland veröffentlicht.
Von
FALTSCH WAGONI gibt es immer wieder Überraschungen - sie lassen sich eben (gottlob) nicht in eine einzige Schublade ablegen. Zur Zeit sind sie viel als eine Art »deutsche Kulturbotschafter« im Ausland unterwegs, haben aber noch die Zeit gefunden, ein neues Programm so gut wie fertigzustellen. Der Titel allein sollte neugierig machen: »deutsch ist dada!« heisst das Werk, und wer sich wirklich und nicht nur mit dem Mund für deutsche Sorache und Texte begeistert, wird an den Wagonis nicht vorbeikommen. Sollte auch keiner, denn wer sich auf die Wagonis einlässt, muss nichts bereuen...
Bewusst mal ans Ende gesetzt der Alt- und Großmeister deutschsprachiger Kleinkunst,
Georg Kreisler. Eventuell wird er demnächst auch der Meister der Großkunst, ist doch seine erste OPER «Der Aufstand der Schmetterlinge« nun fertiggestellt. Dass der nimmermüde Georg es dabei nicht bewenden lässt, sollte mittlerweile keinen mehr wundern. Zusammen mit BARBARA PETERS wurden die Chanson-CD »Wenn ihr lachen wollt« und alleine seine erste Hörbuch-CD »Worte ohne Lieder« eingespielt. Ist doch schon was, sollte man meinen. Aber einiges mehr kommt auf die Kreislerfreunde zu: ein neues Musical ist kurz vor der Fertigstellung, etwa 20 Lieder werden zur Zeit notiert, und in Dresden gibt es im September eine Art »Kreislertage« mit einer Premiere und zwei anderen Stücken von ihm.

Als Schlussnotiz folgende Anmerkung: Die Eine oder der Andere haben sich überwiegend milde bei uns beschwert, dass unsere Internet-Seiten selten aktualisiert werden. Dies ist natürlich korrekt, aber wer die vorstehenden Hinweise gelesen hat, kann unschwer feststellen, dass wir trotzdem fleissig waren. Immerhin haben wir alleine in diesem Jahr 5 (Fünf!) Produktionen fertiggestellt, davon die Oper als Doppel-CD mit zwei selbst für unsere Verhältnisse außergewöhnlich umfangreichen CD-Heften. (Wer schon unsere Produktionen kennt, der weiss, dass wir mit ausführlichen Begleitheften nicht geizen..)
Dass dies eine Menge Arbeit bedeutet - vor allem aber Zeit kostet - bedarf vermutlich keiner großen Erläuterung. Hinzu kam dann noch die Begleitung auf den Kreisler-Auftritten im März und April. Kurz und gut: es gab keine Reserven mehr, die Internet-Seiten auf dem Stand zu halten.
Seit einigen Wochen sind wir dabei, alle Seiten zu überarbeiten, und weitgehend ist es jetzt geschafft. Wer uns schon öfter besucht hat, wird vielleicht die geänderte Erscheinungsform bemerken.
Die basiert auf Verbesserungen, die
ahafro1104 aus Würzburg vorgeschlagen und erarbeitet hat. Hierfür ganz lieben und herzlichen Dank und die Bitte, die komplette Adresse doch einmal an kip zu senden: ich habe den Zettel verbummelt, gestehe ich als Sätzer...


16.02.2001: Es gibt Neuigkeiten zu Ballhaus nuevo (Preis der deutschen Schallplattenkritik für »Schade, schade, kip 6016«, zu Ernst Stankovski (Die CD »Man kann net einmal sterben in Wien, kip 6018, ist in Österreich veröffentlicht, Deutschland folgt demnächst...), die CD »Jerry Cotton versus..., kip 8005, von DAS BÖSE DING ist fertiggestellt und dies oder das ist auch noch erwähnenswert. Vorab sind aber erst einmal die Auftrittstermine, Orte und Vorverkaufsnummern von Georg Kreisler im März und April 2001 aufgelistet.


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