|
|
Bühnenprogramme
von
Faltsch
Wagoni...
| weiter
| zurück
|
Soweit
die Sinne trügen
|
|
Eine
schräge Musik-Bild-Show
oder
|
|
Gibt
es ein Leben neben dem Bildrand?
|
Wir
befinden uns
mitten im tiefsten Mitteleuropa - zur Zeit der Gegenwart.
Doch die Idylle täuscht. Die gesamte zivilisierte Welt
droht in einer Bilderflut erreichten Ausmaßes zu
versinken. Just in diesem Augenblick betreten zwei
unerschrockene Amateurfotografen den Schauplatz, um das
Faß zum Überlaufen zu bringen:
Silvana
Prosperi und Thomas Busse schmeissen einen
Dia-Abend.
Sie berichten von ihren zahllosen Expeditionen des
letzten verhunzten Sommers in die unerforschte Umgebung
jenseits des eigenen Blickwinkels. All die verpaßten
Abenteuer leben wieder auf, verblaßte Erinnerungen
stoßen sich an den Tücken der Wahrnehmung, und
immer wieder schallen tröstliche Gesänge aus
sehnsüchtigen Kehlen durch die Dunkelzonen und
Lichtungen, Wüsteneien und Oasen, Sümpfe und
naturnäheren Gefilde der zwischenmenschlichen
Biosphäre. Immer auf der Suche nach der ungelösten
Frage:
Gibt
es ein Leben
neben dem Bildrand?
Das
Premierenecho:
Faltsch
Wagoni haben ihre Freunde und Fans lange auf ein neues
Programm warten lassen. Wenn nicht alles trügt ist dem
Duo ein ziemlich launiger Wurf gelungen.
Ralph Hammerthaler, (Süddeutsche Zeitung)
...bald merkt auch der letzte Zeitkritiker daß
Zeiten wie Orte hier so flockig heiter gemixt sind wie die
Musik selbige mehrheitlich chansonnierend die Bewegungen
flott rhythmisierend, mal sie dehnend mal sie raffend immer
passend. Silvana Prosperi und Thomas Busse die seit mehr als
zehn Jahren zusammen auf der Buhne stehen sind Profis. Sie
besteigen ihren »faltschen Wagonis« mit Schwung
und fahren programmgemäß ganz weit weg::
»Soweit die Sinne trügen.
Hans-Peter Kunisch,(Süddeutsche Zeitung)
Der Sprachwitz mit dem das schräg-dadaistische Duo
seine Gedankenspielereien vortragt ist erstaunlich - wie
Immer bei Faltsch Wagoni.
Claudia Teibler (Münchner Merkur)
Nach »Balsam der einsamen Herzen« von 1994 scheint
Ihnen mit der neuen Musik-Bild-Show wieder eine treffende
Sinnestäuschung gelungen zu sein.
Eberhard Abelein (Münchner Merkur)
Mit seinem neuen Programm entführt uns das Duo Faltsch
Wagoni gute zwei Stunden auf Expeditionsreisen In die
Wüste und die Weit des Films auf falsche Fahrten
querdenkerische Hohenfluge und musikalische Umwege.
Gabriella Lorenz (Abendzeitung München)
Vorzustellen braucht man Silvana Prosperi und Thomas Busse
wohl kaum mehr; sie haben sich seit 1982 einen
hervorragenden Namen gemacht mit ihren überaus
phantasievollen musikalisch-kabarettistisch-dadaistischen
Programmen und dafür haben sie auch in diesem Jahr den
Salzburger Stier bekommen...Es ist ein schoner absurder
Abend...und Karl Valentin blinzelt sich eins.
Sigrid Menzinger (Bayrischer Rundfunk)
Auch »Faltsch Wagoni« tragen die Last der
früheren Erfolge. Mißt sie doch der Szene-Kenner
an »Volapüks Rache«, jenem genialen
Sprachstück, das inzwischen Kultstatus hat. Doch
Silvana Prosperi und Thomas Busse spielen in ihrer neuesten
Produktion »Soweit die Sinne trügen« mit
Macht dagegen an.
Schauspielerisch valentinesk Busse, stimmstark und mit
witzigen Song-Texten Prosperi, mit Schenkel- und
Hintern-Klatschen ihr eigener Drummer. Sie drehen und
erfinden Worte, sie schütteln Verse bis zumKalauer und
klopfen sie ab auf Doppel-. und Hintersinn - bis
fremdwortlastige Dada-Akrobatik übrigbleibt.
Barbara Welter (TZ München)
Ein
Interview
vor der Premiere erschien in der Kulturzeitung
APPLAUS
|
|