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Die aktuelle CD von Christian Wolz... | weiter | zurück

img8003covAzA-DOMANA / H / ERTUM
(wir leben und sterben
kip 8003, CD, Spielzeit 52.13, EAN 4025083800329

PHRASE I / ZYCONIA - B - the beginning • 01. de mondy 8.02 / 02. hiyat (1995) 5.05 / 03. AzA-DOMANA/H/ERTUM (1995) 3.19 // PHRASE II / CO DORATES • 04. PARTE - eine Todesanzeige (1995) 2.50 / 05. la hysteria (1994) 3.52 / 06. Marhadesha (1992) 3.55 // PHRASE III / M A R S • 07. NEOLOGISMON III (1992) 8.40 / 08. XIMONIUM et VARTUM (1994) 2.27 // PHRASE IV / ägide - aggression • 09. ägide - aggression II (1995) 4.45 // PHRASE V / ZYCONIA - E - the end • 10. balghan (work on fields 1995) 3.24 / 11. akinom 5.28


Komposition, Improvisation & Performance: Christian Wolz / Produktion, Aufnahmen & Mix: 1992 •1993 • 1994 • 1995 • 1998 - Beat-Studio Berlin, diabolmusic, alchemy recordings berlin
Stimme • Musik • Voice-Samples • Instrumente: Geige & Keyboards • Text & Phantasy-language: Christian Wolz // Photographien • Design & Art-Direction: Christian Wolz // Ton: Aufnahme & Mix - Eva Istok • Gerhard Blum • Warner Poland - Mastering: Andreas Torkler

Über die CD...
AzA-DOMANA/H/ERTUM - der zweite Teil einer als Trilogie angelegten musikalischen und stimmlichen Auseinandersetzung über den menschlichen Lebenszyklus mit dem Titel »helexium i-an diVoNDo mestrum - der mensch ist licht und finsternis«. Das erste Werk »El Castata - Die Geburt« ist 1992 als CD erschienen.

Die wesentlichen Pole mittelalterlicher und außereuropäischer Musikkulturen hat Christian Wolz mit neuen Formen des Gesangs und der Sprache kombiniert. Heraus kommt ein Assoziationsraum, in dem Kommunikation als tiefe und ursprüngliche Vermittlungsebene entsteht, in dem sich eine neuartige Struktur avantgardistischer Kunst entwickelt.

Trennung, Verbindung, erneute Auflösung der Einzelelemente sind ihre Grundlage, die Kraft und Spannung wächst aus der Wechselwirkung avantgardistischer Vokaltechniken und herkömmlicher Musikstile, aus der Symbiose von Komposition und Improvisation mit Bruch und Übergang.

  • Das sagen andere...
    • Nach der »Schmerzarie«, die er auf eigenem Label veröffentlichte und als geniale One Man Performance in Berlin aufführte, hat Christian Wolz nun den zweiten Teil seiner Trilogie »Der Mensch ist Licht und Finsternis«, veröffentlicht. Das sehr umfangreiche Gesamtwerk des Ausnahmeperfomers verursacht entweder Kopfschütteln oder stumme Faszination. Lediglich mit Diamanda Galas wird Christian Wolz immer wieder verglichen. Und wahrlich singt, klagt, schreit und weint Christian Wolz mit ähnlichen Stimmtechniken. Jedoch ist der Vokalkünstler und Photograph aus Berlin ein Sänger ohne Worte. Seine Laute entstammen einer eigenen Phantasiesprache. Sie sollen keine abstrakten Begriffe vermitteln, sondern Gefühle transportieren, das Unsagbare ausdrücken. Mehr zu diesem avantgardistischen Kunstwerk zu sagen, würde den Rahmen einer Rezi sprengen. Wer mehr über Christian Wolz erfahren möchte bzw. diese CD nirgends bekommt, wende sich vertrauensvoll an Kip Records; Flurstr. 124; 46535 Dienslaken, Tel.: 02064/ 40366. Es lohnt sich. / / Tranceform, Thomas Manegold
    • .... Ein weiteres bemerkenswertes Label ist kip Records, im nordrhein-westfälischen Dinslaken angesiedelt. Bemerkenswert vor allem auch deshalb, weil auf kip Records der zweite Teil der musikalischen Trilogie des Multimedia-Künstlers Christian Wolz mit dem kryptischen Titel »AzA-DOMANA/H/ERTUM« erschienen ist. In seiner Trilogie beschäftigt sich Wolz mit dem menschlichen Lebenszyklus, wobei er mit Hilfe von Samples und der digitalen Verfremdung seiner Stimme mythische, oftmals im positiven Sinne pathetische Klangräume vorstellt, mit denen er im Fall von »AzA-DOMANA/H/ERTUM« die Vergänglichkeit des Lebens auf kunstvolle Art und Weise zu thematisieren versteht. Mit Jazz und improvisierter Musik hat dies zwar nichts zu tun, doch wer sich auf Wolz´eindringlich vorgetragene Musikperformance einlässt, dem garantiert selbst die digitale CD ein unvergessenes Hör-Erlebnis. // Jazzthing.
    • Meine letzte Berührung mit Christian Wolz fand Anfang der 90er durch das Label Danse Macabre statt. Damals war mir alles zu haltlos und taugte nur noch für den Flohmarkt. Heute bin ich weiter und stelle mir die Frage: Kann man Atheist und Okkultist zugleich sein? Ob Christian Wolz nur die Selbstdarstellung damit bezweckt, weiß ich nicht, aber ich zitiere mal das CD-Booklet: » ... « Christian Wolz teilt sich mit, doch wer versteht ihn? Noch nicht mal ich, der ich denke, jetzt seine Hintergründe zu beleuchten? Hauptbestandteil seiner Performance ist die rituelle Stimmakrobatik, durchtränkt von eher düsteren, eindringlichen, synthetischen, aber keinesfalls sterilen Soundschwaden, Das Schaffen von Christian Wolz gleicht einer Beschwörungszeremonie - dem intensiven Auf-den-Grund-Gehen an sich. Oberflächlich betrachtet könnte man es auch als männliche Dead Can Dance Variante bezeichnen. // Ebus Music


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