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Die
Werke von Georg
Kreisler / Barbara Peters.
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Werke
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Lieder
eines jüdischen Gesellen
CD,
Spielzeit 55.11, kip 6011, EAN 4025083601124, im Vertrieb von NRW Vertrieb, Wismar
1. Onkel Joschi 6.01 / 2. Der General 3.30 /
3. Ich hab a Mädele 4.09 / 4. Sie ist ein
herrliches Weib 2.47 / 5. Die Zweitausend 4.05 /
6. Mein Weib will mich verlassen 2.05 / 7. Ich
fühl mich nicht zu Hause 4.10 / 8. Lassen Sie nur
meine Tante 2.04 / 9. Für was bist du gekommen
6.40 / 10. Weder noch 2.35 / 11. Ich hab ka Lust
3.42 / 12. Das war gut 4.36 / 13. Der Beschluss
4.30 / 14. Der Witz 4.13
Aufnahmen:
Basel, April & Mai 1999, Burgvogtei, Volkshaus, durch
Andreas Torkler & Andreas Bittel. Mischung und
Mastering: A. Torkler & A. Bittel, Gütersloh.
Komponiert, getextet, neu arrangiert und eingespielt von
Georg Kreisler, Flügel und Gesang.
»Jüdeln darf man nicht mit der jiddischen
Sprache verwechseln. Es ist deutsch mit einer bestimmten
Melodik und einem bestimmten Humor. Als ich 1955 nach Wien
zurückkehrte, war das Jüdeln so gut wie
verschwunden, die unmittelbare Vergangenheit lastete zu
schwer auf allen. Am Anfang der sechziger Jahre unternahm
ich also den ebenso schüchternen wie aussichtslosen
Versuch, das Jüdeln mittels ein paar Liedern ein wenig
in Erinnerung zu rufen.« Georg Kreisler
Über
die CD...
Enthielt die vorangegangene CD »Die alten, bösen
Lieder« vorwiegend Neueinspielungen der Titel, die ihn
in den 50er und 60er Jahren berühmt gemacht haben, so
zeigt sich »Lieder eines jüdischen Gesellen«
weitgehend als Neuaufnahme der »Nichtarischen
Arien«. Lange bevor die Klezmer-Welle nach Deutschland
schwappte, hat Georg Kreisler in den sechziger Jahren sein
Judentum aufgearbeitet und die wohl ersten Lieder in
jüdischem Deutsch veröffentlicht. Gespickt mit
jüdischem Humor und Melancholie hätten es Titel
wie »Der General« oder »Für was bist du
gekommen« ebenso verdient, sich ins Gedächtnis der
Fans einzugraben wie das »Taubenvergiften«. Sehr
biographisch muten in diesem Liederzyklus dabei die Texte
»Ich fühl mich nicht zu Hause« und
»Lassen sie nur meine Tante« an.
Auch diese CD zeigt die Zeitlosigkeit seiner Werke mit
Texten, die über das Kabarettistische hinausgreifen. Im
besten Sinne eigenartig, bleibt er einzigartig und nach wie
vor unerreicht. Seinen kabarettistischen Enkeln wird einmal
mehr vorgemacht, wie Werke jenseits des kurzfristigen
Lacherfolgs beschaffen sein müssen.
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